Wenn man ein Glas oder einen Teller fallen lässt, dann entsteht ein lautes, schepperndes Geräusch. Wenn ein Fenster zerbricht, ein Tischbein zersplittert oder ein Bild von der Wand stürzt, kann man es hören. Aber wenn das Herz bricht, geschieht es vollkommen lautlos. Eigentlich würde man denken, weil es so wichtig, so schwerwiegend ist, macht es einen Mordskrach, oder es erklingt vielleicht eine Art zeremonieller Ton, ein symbolischer Gong, eine Glocke. Aber es passiert lautlos, obwohl man sich beinahe wünscht, da wäre ein Laut, der einen von dem Schmerz ablenkt.

Samstag, 1. Mai 2010

Die Zeit heilt gar nichts; absolut nichts

Sein Gesicht auf allen Wegen


Ist gar nicht so einfach mit dem klar zu kommen, was man hat - gar nichts. Nur mein H.H tut mir grad unglaublich gut. Genauso wie meine Jessi - Gott, wie ich sie liebe. Irgendwie ist gerade alles wieder sehr seltsam. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich ihn. Doch nicht ihn allein. Er hat andere Augen - die Augen, des anderen Jungen. Und das macht mir Angst. Weil ich diesen Jungen sehr mag; allerdings werde ich nie seine Freundin sein können. Weil ich noch zu sehr an diesem Idioten hänge, der mich im Stich gelassen hat. Ich glaub es nicht. Welch ein Schabernack.


Ich hab getanzt, ich hab geweint, ich hab geschrien vor Glück. ~

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