Ich hatte noch so viel vor, mit ihm zu erleben. Kleine und Große Abenteuer, die auf uns warteten. Doch das ist Vergangenheit. Ich sehe dass noch nicht ein, nein, aber ich weiß es. Und so schwer es mir auch fällt, ich versuche immer mehr, ihn loszulassen. Auch, wenn es an manchen Tagen, an denen ich abgelenkt bin, klappt - es kommen immer wieder die zahlreichen Tage, an denen ich alleine bin und Zeit zum nachdenken habe. Dann frage ich mich, wieso er mich nicht noch einmal anrufen kann und fragen, ob wir uns treffen möchten. Dann frage ich mich, wieso sich überhaut etwas ändern musste. ich stelle fest, wie unfair diese Welt ist. Weil ich ihn verloren habe. Mein Licht, in der Dunkelheit; meine zweite, bessere Hälfte. Meinen Clown. Meinen Anker, der mich in dieser Welt hält. Der eine Junge, den ich mehr vermisse, als alles andere und den ich, trotz all des Schmerzes in den letzten Momanten, ohne zu zögern wieder an mich drücken würde, wenn er es zuließe. Es ist gemein, wie viel Macht ein Mensch hat, wenn ein anderer ihn liebt. Egal auf welche weise. Und ich weiß, dass ich ihn auch hasse, für alles.
Doch wo hört Liebe auf, wo Hass beginnt?

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